nein, die stadt ist unglaublich bunt

Im Rahmen unserer Zusammenarbeit mit der Schule an der Jungfernheide und der jtw spandau entstanden mehrere Interviews, die auf einem gemeinsam entwickelten Interviewleitfaden basieren:

  • Wo befindet sich das Herz der Stadt?
  • Was für Alltagsprobleme haben Sie / hast Du?
  • Was stört Dich an der Stadt?
  • Findest Du, die Stadt könnte mehr Farbe vertragen?
  • Was hältst Du von Gratisangeboten für Jugendliche?

Die Interviews wurden von Mark, Lennart, Jonas, Leon, Marisa und Xenia im Falkenhagener Feld im Rahmen der Kreativheide 2016 durchgeführt.

(c) Foto Marcel Frank

Viele Fragen, viele Antworten – Ein spannender Austausch im JoJu23

Interview-SymbolUm die Arbeit im Neuköllner Projektteil zu reflektieren haben wir, Anna Lena Wollny und Carolin Berendts, am 15. März ein Auswertungsgespräch mit den beiden Ansprechpartner*innen im JoJu23, Felicia Scheuerecker und Alper Köksal, geführt. Es ging neben der Reflektion unseres gemeinsamen Vorhabens auch allgemein um einen Austausch zwischen offener Jugendarbeit und kultureller Bildung und ihren spezifischen Möglichkeiten, aber auch Grenzen.

Ausgehend von Fragen wie „Was hattet ihr euch von der „Vermessung der Stadt“ erhofft?“, „Welche Themen sind bei euch im Jugendclub besonders wichtig?“ oder „Welche Angebote funktionieren eurer Erfahrung nach gut, welche weniger gut, und womit könnte das zusammenhängen?“ kamen wir schnell in einen intensiven Austausch.

Klar wurde im Laufe des Gesprächs, dass zwar individuelle Vorlieben und das Alter der Kinder und Jugendlichen eine wichtige Rolle spielen, dass aber Themen wie Liebe, Freundschaft, Sport, Religion und Heimat immer wieder auftauchen. Auch die Bedeutung von individuellen Beziehungen und Schlüsselpersonen, die weitere Kinder und Jugendliche erreichen und motivieren können, wie auch von Vorbildern, die für ein Thema brennen und neue Perspektiven aufzeigen können, wurde deutlich. Außerdem kristallisierte sich heraus, dass eine Mischung von Bekannten und Unbekanntem ein Weg sein kann, um die Kinder und Jugendlichen zur Teilnahme an Projekten zu begeistern und gleichzeitig die von den Erwachsenen erhoffte Inspiration oder das Aufzeigen neuer Blickwinkel und Methoden zu erreichen. Last but not least wurde noch deutlich, dass gerade in Zeiten der Ganztagsschule Jugendliche manchmal einfach ihre Freiräume und ihre Ruhe haben und nicht immer von Erwachsenen „bespaßt“ werden wollen. Insofern sind in diesem Kontext geringere Teilnehmerzahlen als im Schulkontext ganz normal.

Wir freuen uns auf unseren gemeinsamen Abschlusstag am 09.04.2016 im JoJu23!

liebe, freundschaft, farbe rot

Im Rahmen unserer Zusammenarbeit mit der Schule an der Jungfernheide und der jtw spandau entstanden mehrere Interviews, die auf einem gemeinsam entwickelten Interviewleitfaden basieren:

  • Wo befindet sich das Herz der Stadt?
  • Was für Alltagsprobleme haben Sie / hast Du?
  • Was stört Dich an der Stadt?
  • Findest Du, die Stadt könnte mehr Farbe vertragen?
  • Was hältst Du von Gratisangeboten für Jugendliche?

Die Interviews wurden von Mark, Lennart, Jonas, Leon, Marisa und Xenia im Falkenhagener Feld im Rahmen der Kreativheide 2016 durchgeführt.

(c) Foto Marcel Frank

Feldforschung und Interviews in Adlershof

Freitag, erste und zweite Stunde Kunst bedeutete heute: Feldforschung in Adlershof. Der Schwerpunkt lag auf Interviews und der intensiven, themenbezogenen Wahrnehmung der Schulumgebung. Wir erörtern zunächst unterschiedliche Herangehensweisen an die Kunst des Interviewens und erstellen in den Arbeitsgruppen Fragebögen. Die sechs Gruppen ziehen anschließend los in die nahe Umgebung und sprechen mit Passant*innen über ihren Stadtteil.

2016_03_11_Feldforschung_Interviews2

Einige haben dabei Glück und treffen auf offene und redselige Zeitgenoss*innen, die zur weiteren Zusammenarbeit anregen. Zum Beispiel sprach eine Gruppe mit der Besitzerin des Kiosks auf dem Marktplatz und erfuhr unter anderem, dass dieser früher ein Klohäuschen beherbergte.

Zurück im Klassenzimmer ist das Bedürfnis nach Austausch erstmal groß, denn jede Gruppe hatte differenzierte Erfahrungen in den Gesprächen gesammelt. Ich muss das gemeinsame Berichten leider einschränken um noch Zeit zu finden unsere Teilnahme bei der Langen Nacht der Wissenschaften zu besprechen und ein Stimmungsbild bei den Schüler*innen zu erfragen. Dieses fällt sehr positiv aus. Alle wollen mitmachen und sind erstmal motiviert.

Mit dem Ziel der Ausstellung vor Augen und dem Auftrag in der Tasche noch konkretere Themen und eine Umsetzung für die Ausstellung zu finden, gehen wir in die Osterferien.

2016_03_11_Tafelbild_Ausstellungsplanung